Förderkonzept der Volksschule Deutschlandsberg
Entwicklung der Leistungspotenziale aller SchülerInnen und verhindern von Lernversagen – und somit auch negativer Beurteilungen:
- Anstreben der Schule ohne Noten – Abstimmung im Klassenforum und Schulforum
- Noten gibt es erst in der vierten Schulstufe ( je nach Abstimmung!)
- Keine öffentlich gemachten Punktesysteme - ( negativ oder positiv ) um Diskriminierungen zu vermeiden
Frühwarnsystem:
- es gibt drei Elterngespräche im Jahr, ebenso drei Kindersprechtage
- dabei werden strukturierte Gespräche über den Leistungsstand in den einzelnen Gegenständen geführt
- die Gespräche werden protokolliert
- oder: es gibt Leistungskataloge (bevorzugt Pensenbücher)
Förderunterricht:
- fördern um Defizite aufzuholen - im Förderunterricht
- fördern von Kindern mit nicht deutscher Muttersprache
- fördern von Kindern mit Teilleistungsschwächen (oder Legastheniker) in einer eigenen Förderstunde
- fördern von Kindern mit Sprechschwierigkeiten im Rahmen des Sprachheilunterrichtes
- fördern von Kindern mit akustischen Schwächen und Leseschwächen mit dem Warnkesystem
- fördern von schwerstbehinderten Kindern mit dem Computersystem TOM
- fördern mit dem Computerprogramm Audiolog
Maßnahmen bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen:
Individuelle Förderpläne werden für die zu fördernden Kinder erstellt:
- Physiotherapie
- Logopädie
- Betreuung durch Lehrerin für Sehbehinderte
- Zusammenarbeit mit Motopädagogin
- Sprachheilunterricht
- Farbtherapie
- Wasserbett
- zusätzliche Leibesübungen
Fördermaßnahmen im Rahmen des Unterrichtes
Individualisieren und differenzieren im Unterri
- Arbeit in Stationen
- Arbeit an Projekten
- Gruppenunterricht
- Lernen mit Lernpartnern
- computerorientierter Unterricht
- Arbeit mit Tagesplänen und Wochenplänen (mit Binnendifferenzierung)
- Lernen durch Eigenverantwortlichkeit und Eigentätigkeit
- Lernen durch Experimentieren
- Lernen außerhalb des Schulhauses
- Lernen nach der Methode von Maria Montessori (bei Lehrern mit entsprechender Ausbildung)
spezielle Maßnahmen für die Grundstufe I:
- Die ersten vier Schulwochen auf der ersten Schulstufe werden unter anderem für das Beheben diverser Teilleistungsschwächen verwendet (ohne Buchstabenerarbeitung)
- Raumlageübungen
- Körperwahrnehmung
- Konzentrationsübungen
- Serialität üben
- optische Wahrnehmungen trainieren
- akustische Wahrnehmungen üben
- Feinmotorik verbessern
- Für das Erlernen der Buchstaben steht das ganze erste Schuljahr zur Verfügung.
Damit werden für alle Kinder die Voraussetzungen zum Erlernen des Lese - und Schreibprozesses geschaffen. Absprache der Lehrer auf den Schulstufen – in methodischer und didaktischer Hinsicht
DARAN arbeiten wir:
Erlernen verschiedenster Methoden zum Lernen lernen
Für besondere Begabungen:
Unverbindliche Übungen:
- Chorgesang
- Schreibwerkstätte
- ein native Speaker unterstützt den Fremdsprachenunterricht in Englisch
- Theaterworkshops
- Kunstprojekte
- Musikprojekte
- Schachunterricht
- Projekttage mit sportlichen Schwerpunkten
- Projekttage mit sozialenSchwerpunkten
- Projekttage, die auf spezielle Themen des Unterrichtes bezogen sind.
- Schitage
- Schwimmunterricht
- Eislaufunterricht
- Nachmittagsbetreuung mit umfassender Förderung ( Musik, Theater, Sport, Qi Gong...)
Leseförderung:
- durch eine eigene Bibliothek
- Pausenbuch
- Lesecafe
- Schülerzeitung
- tägliche Leseaufgabe
Fördern sozialer Kompetenzen:
Die Konfliktlösung steht im Mittelpunkt!
- Klassenrat
- Friedensecke
- Schulrat
- Das Kind mit guten Augen sehen – ermutigen- nicht entmutigen
- Demokratisches Miteinander: Deine Meinung zählt; Gemeinsam diskutieren; Gemeinsam Lösungen finden.
- Respektvoller Umgang (Eltern, Lehrer, Kinder)
- Hausordnung ohne Verbote – mit Vereinbarungen(Kinder, Eltern, Lehrer)
Fördern von Gesundheitsprojekten:
- Zahnprophylaxe
- Gesunde Ernährung - Jahresprojekt für das Schuljahr 2005/06 in Zusammenarbeit mit styria vitalis
- schulärztliche Untersuchungen (2x im Jahr)
- Angebot von zwei Schulküchen: Gesunde Jause
Präventivprojekte:
- Sexueller Missbrauch von Kindern
- Theaterprojekt – alle vier Jahre für alle Schulstufen
- Elterninformationsabend
- Erziehung zum NEIN
- Verkehrserziehung anschaulich (Jumicar, Hallo Auto)
Nahtstellen
Zusammenarbeit mit Kindergärten:
- jährliches Treffen mit allen KindergartenpädagogInnen
- Besuch der Kindergartenkinder in der Schule
- Schnuppertag für Schulanfänger
- Elternabend und Information für Eltern der Schulanfänger
Zusammenarbeit mit Hauptschulen:
- Schnuppertag der Volksschüler an den Hauptschulen
- Informationsaustausch mit den Direktoren
- Treffen mit den Hauptschullehrern (der zukünftigen ersten Klassen)
Erarbeitung eines speziellen Evaluierungsbogens für Kinder – als Feedback für die Lehrer!