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Schulische Integration behinderter Kinder ermöglicht gemeinsames Lernen und Arbeiten als Teil eines gesellschaftlichen Integrationsprozesses behinderter Menschen. Alle dürfen alles lernen mit den dafür notwendigen personellen und sachlichen Hilfen. Sie ist seit 1993 im Regelschulwesen verankert.
Denn:
Integration ist eine Haltung, die auf der Überzeugung beruht, dass alle Menschen gleich sind und respektiert und geschätzt werden sollen- eine Frage grundlegender Menschenrechte!
In diesem Sinne gibt es an der Volksschule seit Jahren Integrationsklassen. Im Schuljahr 2011/12 sind es fünf, nämlich
die 1.a Klasse (Frau Tomaschitz/ Frau Drausnik) die 2.a Klasse (Frau Ganster / Frau Pongratz) die 3.a Klasse (Frau Lierzer J. / Frau Kacherl) die 3.b Klasse (Frau Rieger/ Frau Horner) die 4.a Klasse (Frau Zechner/ Frau Lierzer B.)
Die Kinder werden in allen Unterrichtsgegenständen (auch in Religion und Werken ) von zwei Lehrerinnen unterrichtet. Zusätzlich werden vier von fünf Klassen von einer eigenen Integrationshilfe unterstützt (Frau Salzger, Frau Menzel, Frau Sakl, Frau Bernardin ), die eine große Hilfe bei der Betreuung der Kinder ist.
Sind nur wenige Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Klasse, so werden diese von Stützlehrerinnen betreut und speziell gefördert.
Auch ist es uns gelungen - und dafür sind wir sehr dankbar, speziell ausgebildete TherapeutInnen an die Schule zu holen, die in Einzelarbeit intensiv mit den Kindern arbeiten.
Physiotherapie Frau Eva Schraar, Dipl.Physiotherapeutin
Logopädie Frau Andrea Ganster, Dipl. Logopädin
Sprachheilkurs Frau Margit Klug, Dipl. Päd., Sprachheillehrerin Frau Eva-Maria Kacherl, Dipl.Päd., Sprachheillehrerin Frau Barbara Lierzer, Dipl.Päd., Sprachheillehrerin
Psychologische Behandlung Herr Mag. Philipp Unterleitner, Psychologe
Betreuung für sehgeschädigte und blinde Kinder Frau Gertrude Jaritz, Dipl.Päd., Beratungslehrerin für sehgeschädigte und blinde Kinder
Motopädie Frau Susanne Lang, Motopädin
Um die Qualität der Integration weiterhin zu gewährleisten, ist es wichtig, dass die Rahmenbedingungen stimmen. (Schülerzahlen, Verhältnis nichtbehinderter Kinder zu behinderten Kindern, Pflegehilfe, Räumlichkeiten…)
Nur dann ist das möglich, was wir uns wünschen:
Integration = eine Pädagogik, in der alle Kinder in Kooperation miteinander auf ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau nach Maßgabe ihrer momentanen Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungskompetenz an und mit einem gemeinsamen Gegenstand spielen, lernen und arbeiten.
(Georg Feuser, Uni Bremen)
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