„Interkulturelles Lernen“
ist seit Anfang der 1990er-Jahre an den allgemein bildenden Schulen als Unterrichtsprinzip verankert.
Das Unterrichtsprinzip hilft allen Beteiligten zu entdecken,
- dass Menschen gleichwertig, aber unterschiedlich sind,
- dass die Identität eines Menschen auch, aber nicht ausschließlich kulturell bedingt ist und dass sie sich im Lauf eines Lebens verändern und weiterentwickeln kann,
- dass es möglich ist, mit Unterschieden zu leben,
- dass man voneinander lernen und trotz unterschiedlicher Lebensumstände einander achten, helfen und in Freundschaft leben kann.
Interkulturelle Arbeit ist ein wesentlicher Beitrag zur Integration. Integration ist keine Einbahnstraße: Sie verlangt von uns allen die Bereitschaft, auf das Fremde in uns und um uns neugierig zu sein.
Der Erwerb der Zweitsprache Deutsch durch Schüler mit Migrationshintergrund ist Teil von
vielfältigen interkulturellen Lernvorgängen.
Dieser Unterricht findet an unserer Schule entweder integrativ statt – d.h. dass die IKL Lehrerin in der Klasse vielfältige Begegnungs- und Übungsformen anbietet – oder dass die Kinder mit Migrationshintergrund in Kleingruppen die Themen der Woche vertiefen.
Im Vordergrund steht vor allem in der Grundstufe I die Freude am Zuhören und Mitsprechen sowie am Lesen und Schreiben in der Zweitsprache zu entwickeln.







